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Funktionsweisen von Solarreglern:
Bei einer thermischen Solaranlage ist eine qualitativ
gute und richtig eingestellte Steuerung ein wichtiger
Aspekt, denn die Funktion der Solaranlage wird von
der Steuerung übernommen. Das Anschließen
der Steuerung an das Stromnetz gehört in die
Hände eines Fachmannes. Die nötigen Informationen,
um ihre Aufgabe zu erfüllen erhält die
Steuerung über Sensoren. Der Wärmefluss
von den Kollektoren in den Speicher muss überwacht
werden, und wird über die Steuerung automatisch
reguliert. Zur einfachen Bedienung sollten die Regler,
die über Präzisionsfühler verfügen,
sicher und technisch einfach zu bedienen sein, und
über verständliche, logisch aufgebaute
Anzeigen verfügen.
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Die Steuerung der Solaranlage funktioniert nach dem folgenden
Grundprinzip: Wenn ein Kollektorfühler wärmer
als der Speicherfühler ist, schaltet automatisch der
Steuerungsmechanismus der Solarpumpe ein, und bringt die
Solarenergie in den Speicher. Wenn die Temperatur am Sensor
des Pufferspeichers zu hoch ist, wird die Pumpe automatisch
ausgeschaltet, um eine Pufferüberhitzung zu verhindern.
Ein weiterer Sensor zählt die Wärmemenge, er befindet
sich meist am Rücklauf unterhalb der Pumpe, und ermittelt
die Rücklauftemperatur. Aus dem Temperaturunterschied
zwischen Kollektorfühler und Rücklauftemparaturfühler
wird von der Steuerung die die Wärmeleistung der Solaranlage
errechnet.
Es gibt auch Selbstoptimierende Regler für den maximalen
Energiebetrag. Sie unterscheiden sich in folgenden Punkten:
übliche Temperaturdifferenzenregler schalten automatisch
die Pumpe sofort an, wenn die Temperatur im Kollektorfühler
wärmer als im Speicher ist. Da diese Differenz oft
manuell einstellbar ist, und nicht ständig nachgeregelt
wird, bleibt die Menge des Wärmeträger-Mediums
sowohl im Kollektor als auch in der eventuell kalten Solarleitung
unberücksichtigt. Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen
kann dies dazu führen, dass die Pumpe einschaltet,
wenn die Schalttemperatur erreicht ist, und sich wieder
ausstellt, sobald die Nachfließende kühle Solarflüssigkeit
den Kollektorfühler erreicht hat, im ungünstigen
Fall ist das schon, bevor die Wärme im Speicher angelangt
ist.
Der Vorgang wiederholt sich unbemerkt, weil die Differenzregelung
nach der Pumpenlaufzeit aufgrund de Kollektorausgangstemperatur
einen Gewinn errechnet; in Wirklichkeit wird aber unter
Umständen mehr Wärme entzogen als zugeführt.
Intelligente Solarregler
Modernere Solarregler arbeiten dynamisch und intelligent,
indem sie neben dem Wärmeträgervolumen der Kollektoren
ebenfalls die Temperatur und Volumen der Solarleitung messen,
und die Pumpe nur einschalten, wenn wirklich ein Wärmegewinn
erzielt wurde. Dieser Vorteil wirkt sich vor allem in Zeiten
unzureichender Sonneneinstrahlung besonders aus.
Verknüpfung mit anderen Komponenten
Wenn man die Sonnenenergie zur Heizungsunterstützung
eines anderen Heizsystems - beispielsweise einer Pelletsheizung
nutzen möchte, ist es sinnvoll, anstatt mehrerer Einzelregler
nur eine Steuerung für das gesamte Energiemanagement
zu haben. Damit wird die Solaranlage als Einzelkomponente
eines Gesamtsystems in das Heizungssystem integriert.